Die Bedeutung des Klimaschutzes ist nun auch durch Inkrafttreten des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) auf Landesebene verankert.

Vereinbarte Klimaschutzziele besser erreichen.

Die Bedeutung des Klimaschutzes ist nun auch durch Inkrafttreten des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) auf Landesebene verankert. Damit soll das Erreichen der vereinbarten Klimaschutzziele in Niedersachsen besser gewährleistet werden. Dieses wird von Seiten des Oberbürgermeisters der Stadt Wolfsburg sehr begrüßt. “Unsere Anstrengungen auch auf kommunaler Ebene sind damit auch für die kommenden Jahre fixiert und unsere bisherige Arbeit, die insbesondere der Kohlendioxid-Reduzierung dient, wird damit bestätigt”, erklärt Klaus Mohrs.
 
Die Stadt arbeitet bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich daran, diese Ziele nachhaltig zu verwirklichen. Einen wichtigen Rahmen hierfür bildet die erst kürzlich beschlossene Wolfsburger Mobilitätsstrategie. Darin wird wie im Niedersächsischen Klimagesetz die Rolle des Verkehrs als ein zentrales Handlungsfeld erkannt und wichtige Schritte hin zu einer klimaneutralen Mobilität festgelegt. Dabei steht unter anderem die Attraktivitätssteigerung des Umweltverbundes im Fokus.
Eine erhöhte Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes sowie durchgängige Wegenetze sind für den Rad- und Fußgängerverkehr ausschlaggebend. Aus diesem Grund wird aktuell die durchgängige Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer im Rahmen eines Verkehrsversuches vorbereitet und diskutiert, um insbesondere die Innenstadtziele für Radfahrer attraktiver zu gestalten. Parallel dazu wird auch die Fahrradachse über den Antonius-Holling-Weg verbessert, um auch eine schnellere Alternativroute für weitere Strecken zu schaffen.
 
Im Leitbild Radverkehr sind bereits insgesamt 24 Punkte definiert, die die Attraktivität des Fahrrades als tägliches Verkehrsmittel in Wolfsburg erhöhen und den Radverkehrsanteil somit nach und nach im gesamten Stadtgebiet steigern sollen, unter anderem auch die Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer.
Neben dem gestärkten Rad- und Fußverkehr soll ein hochwertiges Bussystem auf der Alternativen Grünen Route, moderne Tarif- und Bezahlangebote, die Verbesserung der Barrierefreiheit und auch die langfristig geplante Beschaffung von Bussen mit alternativen Antriebsformen, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu einem weiteren Standbein klimafreundlicher Mobilität in Wolfsburg verhelfen. Als weiterer Baustein zur Stärkung des ÖPNV ist die Einführung von On-Demand-Verkehren in Wolfsburg geplant. Hierzu ist der Start eines Pilotprojektes für August avisiert.
 
Als aktuelles, viele der oben genannten Bausteine umfassendes, Beispiel moderner Mobilitätsplanung in Wolfsburg und eine Umsetzung im Sinne des NKlimaG ist das Verkehrskonzept Südost zu nennen, welches die zeitgemäße Erschließung und Anbindung der neuen und auch bestehenden Wohngebiete im Südosten an die Innenstadt und das Volkswagenwerk sicherstellt. Die inhaltlichen Ziele beschreibt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide als einen Idealfall für eine ausgewogene Mobilität, mit der Bündelung des Kraftfahrzeugverkehrs auf dem Vorrangstraßennetz, die Stärkung des ÖPNV durch die Alternative Grüne Route mit separater Spurführung ab der geplanten Park&Ride-Anlage sowie die Förderung der Nahmobilität durch den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes, zum Beispiel durch einen kommunalen Radschnellweg entlang der Nordsteimker Straße. “Alle aufgeführten Punkte fördern den Umweltverbund, ohne den (elektro-)motorisierten Individualverkehr zu benachteiligen. Eine ausgewogene Mobilität ist wichtig, um eine Kohlendioxid-Reduzierung im Bereich des Verkehrs erfolgreich zu realisieren”, unterstreicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.
 
Foto: oh/MichaelGaida
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