Den Frauen des VfL Wolfsburg ist die erneute Meisterschaft in der Bundesliga kaum mehr zu nehmen. Einen weiteren Schritt Richtung Titelgewinn will das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch am Sonntag beim 1. FFC Frankfurt machen und drei weitere Zähler nach Niedersachsen mitbringen. Anpfiff im Stadion am Brentanobad ist um 11:00 Uhr.

Die Fußballerinnen von VfL Wolfsburg eilen zum Saisonschluss von Erfolg zu Erfolg – egal ob im DFB-Pokal, in der UEFA Women`s Champions League oder zuletzt beim 5:0-Sieg beim SV Werder Bremen in der Allianz Frauen-Bundesliga, derzeit sichern sich die Wölfinnen immer wieder den Sieg. Dabei scheint es auch keine Rolle zu spielen, welche Änderungen VfL-Cheftrainer Stephan Lerch in seiner Startelf vornimmt. In der Woche in Bremen standen im Vergleich zum letzten Spiel im Halbfinale der Champions League gegen Chelsea Ladies FC wieder sieben neue Spielerinnen in der Anfangsformation. Aufgrund des hohen Pensums in den vergangenen Wochen gönnte Lerch seiner Stamm-Mannschaft zuletzt immer wieder Pausen.

Trotz eines proppenvollen Terminplans eilt die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg derzeit scheinbar ohne Ermüdungserscheinungen von einem Erfolg zum nächsten. Nachdem der Einzug in das Endspiel der UEFA Women`s Champions League perfekt gemacht wurde, sammelte Grün-Weiß auch unter der Woche im Nachholspiel des 17. Spieltags in der Bundesliga an der Weser weiter Punkte und verteidigte den 5-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze gegenüber dem schärfsten Verfolger Bayern München. Zudem hat die Elf von Stephan Lerch noch ein weiteres Spiel in der Hinterhand. Maßgeblichen Anteil am klaren Erfolg im Nord-Derby hatte dabei mit vier Treffern die Ungarin Zsanett Jakabfi. Die Frauen des VfL Wolfsburg sind damit ihrer vierten deutschen Meisterschaft ein weiteren Schritt näher gekommen. „Nichtsdestotrotz haben wir, trotz der vielen Startelf-Änderungen, das sehr gut gemacht. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Manchmal ist es ja auch so, dass man bei vermeintlichen Außenseitern Punkte liegen lässt, das haben wir aber nicht. Das stimmt uns optimistisch für die letzten Spiele in der Liga, dem Pokal und der Champions League, dass egal wer spielt, wir keine Schwächen zeigen“, verwies Isabel Kerschowski nach der Partie gegen Werder Bremen auf die hohe Qualität im Kader der Niedersachsen und darauf, dass das Team im Saisonendspurt seine Ziele nicht aus den Augen verlieren wird. Die Wolfsburger Frauen träumen schließlich noch von ihrem zweiten Triple nach 2013. „Jetzt ist es für uns wichtig, immer von Spiel zu Spiel zu schauen und nicht im Kopf schon bei den Finalspielen zu sein. Auch in der Liga müssen wir uns voll auf jedes Spiel fokussieren und das machen wir“, sieht Sara Gunnarsdottir, die das VfL-Team in Bremen erstmals als Spielführerin auf das Feld führte, ihre Mannschaftskolleginnen für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt und weiter fokussiert auf die Ziele im Saisonendspurt.

Am Sonntag (6. Mai) geht es für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga mit der Auswärtspartie in Frankfurt weiter: Um 11:00 Uhr kommt es zum Duell mit dem 1. FFC Frankfurt im Stadion am Brentanobad. Die Hessinnen wollen vor eigenem Publikum den zweiten Erfolg in Serie einfahren. „Wir freuen uns auf das Kräftemessen mit einer der besten europäischen Mannschaften“, sagte FFC-Coach Niko Arnautis vor dem Spiel gegen den Ligaprimus. „Wir sind der klare Außenseiter und müssen einen Sahnetag erwischen, wenn wir Wolfsburg Paroli bieten wollen.“ Der Spitzenreiter aus Wolfsburg will hingegen die nächsten drei Zähler einheimsen und weiter Richtung Titelgewinn stürmen.

Fotos: oh/VfL Wolfsburg

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