Eine Führung zur Lokalgeschichte des Vorsfelder Werders findet am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr statt.

Tom Hartmann und sein Modell eines Rundlingsdorfes in der Ausstellung zur Geschichte des Vorsfelder Werders in der Kulturinfo der Stadt Wolfsburg.

Öffentliche Führung zur Entstehungsgeschichte.


Eine Führung zur Lokalgeschichte des Vorsfelder Werders findet am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr statt. Tom Hartmann, der im Freiwilligen Sozialen Jahr im Stadtmuseum im M2K tätig ist, wird in einer Open-Air-Begehung rund um das Schloss Wolfsburg über das mittelalterliche Leben in dieser Region sprechen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird dieser Rundgang im kleinen Kreis mit maximal neun Teilnehmenden und unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften durchgeführt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Treffpunkt ist das Stadtmuseum im M2K in den Remisen am Schloss Wolfsburg. Es wird vorab um Anmeldung für die Führung gebeten unter Telefon (05361) 28-1040 oder per E-Mail an stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de. Die Teilnahme ist frei.
 
Die Siedlungen des Vorsfelder Werders befinden sich auf dem Gebiet, das im Süden von Vorsfelde, im Westen von Warmenau, im Norden von Bergfeld und im Osten von Rühen begrenzt wird. Die Themen-Führung wird sich unter anderem den Fragen widmen, wie und wann der Werder besiedelt wurde und warum die meisten Dörfer eine Rundlingsform aufweisen. Zudem werden die vielen Grenzkonflikte, in denen die Region im Mittelalter einbezogen wurde, thematisiert. Diese inhaltlichen Schwerpunkte werden übertragen auf die historischen Bauten und Gegebenheiten rund um das Schloss Wolfsburg und an diesen Beispielen erklärt.
 
Die Veranstaltung bildet den Abschluss eines umfangreichen Projektes des jungen Museumsmitarbeiters Tom Hartmann zu einem Teil der Wolfsburger Lokalgeschichte. Im März begann er seine inhaltlichen Recherchen, gestaltete dazu im Mai eine Ausstellung in der Kulturinfo der Stadt Wolfsburg und zeigte hier ein eigens gefertigtes Modell eines für diese Region typischen Rundlingsdorfes. Dieses wird am Sonntag erneut zu sehen sein. Darüber hinaus fasste er seine Ergebnisse in einer Broschüre zusammen, die Tom Hartmann erstmals im Rahmen des Open-Air-Rundganges präsentiert.

 
Foto:oh/Stadtmuseum im M2K/Heike Fischer.

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