Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. lud gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule zum interkulturellen Abend „Spicy and Colorful India" ein.

Die indischen Studierenden berichteten über ihr Heimatland, eine Kooperation des IFK und der Ostfalia Hochschule.

Der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. (IFK) lud gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule zum interkulturellen Abend „Spicy and Colorful India“ ein.

Seit September sind 19 indische Studierende an der Hochschule im Studiengang „Master of Engineering: Automotive Service Technology and Processes“ eingeschrieben. „Die Ostfalia legt einen hohen Wert auf die Integration von ausländischen Studierenden“ berichtet Prof. Dr. Mike Hoffmeister von der Fakultät Wirtschaft. „Die Interkulturelle Woche war für die indischen Studierenden ein Feuerwerk der Gefühle, voller neuer Eindrücke über Werte, Normen und Regeln der Deutschen“ fügt Hoffmeister hinzu. Marius Dehm, Präsidiumsmitglied des IFK sagt, „dass diese Veranstaltung ein weiterer Baustein für die interkulturelle Arbeit des IFK ist. Wir müssen schon bei jungen Menschen beginnen, Internationalität zu fördern“. Nach der Begrüßung wurde der Abend durch das Singen der indischen Nationalhymne eröffnet. Für viele Teilnehmer eine Überraschung. In fünf Kurzvorträgen stellten dann die indischen Studierenden voller Stolz und in traditioneller Bekleidung ihr Land zu nterschiedlichen Schwerpunktthemen vor: Kultur, Geschichte, Tourismus, Religion, Freizeitgestaltung und Wirtschaft. Anschließend wurde intensiv mit den TeilnehmerInnen diskutiert. Indien ist der weltweit größte Hersteller von Tee und hat nach den USA die meisten Startups. Die Digitalisierung ist in Indien weit fortgeschritten – zum Teil weiter als in Deutschland. Beispielsweise wird das Smartphone in Indien viel häufiger für Geldzahlung genutzt als hier.

Die große kulturelle Vielfalt in Indien beeindruckte das Publikum. Über 30 offizielle Sprachen werden in der größten Demokratie der Welt gesprochen. Der Hinduismus hat einen bedeutenden Einfluss auf das Leben in Indien. Es gibt viele spirituelle Festivals und die Familie hat für die Inder einen sehr hohen Stellenwert – wesentlich ausgeprägter als in Deutschland. Dass die Inder sehr emotional sind zeigt sich auch in den Kinos. Dort wird zu Bollywood-Filmen gesungen und getanzt. Als weiteres Highlight probierten die Gäste verschiedene original indische Speisen, von den Studierenden selbst zubereitet. „Mir hat besonders gefallen, dass die Studenten in traditionellen Gewändern ihre Vorträge hielten. Auch das Essen war ‚scharf‘, ganz nach dem Motto des Abends – spicy and colorful“, sagt der Ostfalia Student Tayyip Uz. Der Inder Vaibhav Rajendra Baviskar berichtet „dass die Deutschen viel freundlicher sind, als wir dachten. Vor allem die Wolfsburger empfingen uns mit offenen Armen“. Vinay Salunkhe ist von der Infrastruktur der Stadt Wolfsburg begeistert. „Die öffentlichen Busse und Züge sind sehr gut und es ist beeindruckend, wie die Deutschen die Verkehrsregeln beachten“ sagt er und fügt hinzu, dass „der größte Unterschied zum Studium hier an der Ostfalia im Vergleich zu Indien der hohe Praxisbezug und die kleine Gruppengröße ist“.

„Wir hoffen, dass wir mit unserer Präsentation viele ZuhörerInnen für Indien interessieren konnten,“ sagt wiederum Sumit Naza. Die Studierenden Atharva Bhade und Jay Shah sind von der Disziplin, der Pünktlichkeit und der Organisation tief beeindruckt. Beide möchten gerne nach Abschluss ihres Studiums in Deutschland arbeiten. „Der indische Abend war ein echtes interkulturelles Erlebnis. Die indische Lebensfreude steckte uns alle an“ sagt die Ostfalia Studentin Carina Harmeling. „Der Abend war ein voller Erfolg“, summiert IFK-Mitglied Lina Neugebauer und wünscht den indischen Studierenden weiterhin einen tollen Aufenthalt in Deutschland.

Foto:oh/IFK
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