Nachdem das Impfzentrum der Stadt Wolfsburg in der vergangenen Woche geschlossen wurde, sollen nun im Auftrag des Landes mobile Impfteams im Stadtgebiet aktiv werden.

Impfen weiterhin bei niedergelassenen Ärzten möglich

Nachdem das Impfzentrum der Stadt Wolfsburg in der vergangenen Woche geschlossen wurde, sollen nun im Auftrag des Landes mobile Impfteams im Stadtgebiet aktiv werden. Die Voraussetzungen für die Impfteams werden derzeit von der Stadt im Geschäftsbereich Gesundheit geschaffen. Bis die beiden vom Land vorgesehenen Wolfsburger Teams starten können, dauert es aber noch, weil die rechtlichen und finanziellen Regelungen einen Start erst in den kommenden Wochen vorsehen.
Impfangebote gibt es aktuell weiterhin bei zahlreichen niedergelassenen Ärzt*innen, Kinderärzt*innen oder im Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) des Klinikums Wolfsburg. Damit aber neben diesen Angeboten auch künftig weniger mobile Menschen wie beispielsweise Bewohner*innen von Pflegeeinrichtungen geimpft werden können, sollen die Angebote der Arztpraxen durch die mobilen Teams ergänzt und dabei den vom Land formulierten Auftrag erfüllen.
Dabei geht es insbesondere darum sich um die Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen nach Maßgabe der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu kümmern. Hinzu kommen Einsätze zum Schutz besonderer Gruppen wie Schüler*innen, Auszubildende und Studierende sowie Gruppen, die bislang mit der Impfkampagne noch nicht vollumfänglich erreicht worden sind.
 
Die mobilen Impfteams sind wichtig für aufsuchende Impfangebote an Allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen, an Universitäten und Hochschulen sowie für aufsuchende Impfangebote in ausgewählten Wohn- und Lebensquartieren.
Die Vorbereitungen für diese neue Aufgabe sind in Wolfsburg in vollem Gange. Die Stadt sieht nach aktuellem Stand vor, in Kooperation mit gemeinnützigen Trägern im November mit den Impfungen durch die Teams starten zu können.
“Die mobilen Impfteams werden eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der niedergelassenen Ärzteschaft sein und dazu beitragen, gerade Risikogruppen durch Auffrischungsimpfungen besonders zu schützen. Ich bitte aber alle mobilen und impfinteressierten Wolfsburger, weiterhin vor allem die bestehenden Beratungsangebote und Impfmöglichkeiten zu nutzen und nicht auf den Start der Impfteams zu warten, weil diese vorrangig in Einrichtungen eingesetzt werden”, erläutert Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport.
 
Foto: oh/WiR_Pixs
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