Zu einem stadtgeschichtlichen Ausstellungsrundgang lädt am Donnerstagabend, 25. November, um 18.30 Uhr das Stadtmuseum im M2K  ein.  

Tanzstundenkleid, getragen in den 1960er Jahre auf dem Abschlussball der Tanzschule Giebel 

Zu einem stadtgeschichtlichen Ausstellungsrundgang lädt am Donnerstagabend, 25. November, um 18.30 Uhr das Stadtmuseum im M2K in die Remisen von Schloss Wolfsburg ein.  

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die sicher zum Erinnern und Erzählen eigener Geschichte(n) anregt, ist frei. Für die Teilnahme wird um eine Anmeldung (Telefon 05361-281040 oder E-Mail an stadtmuseum@stadt.wolfsburg.de) gebeten und ist der Nachweis nach 2G-Regel (vollständig geimpft und genesen) erforderlich.   Wolfsburg ist aufgrund seiner Gründung 1938 und seiner städtischen sowie baulichen Entwicklung seit den 1950er Jahren eine besondere Stadt. Der Rundgang der Museumsmitarbeiterin Gundula Zahr führt rund 60 Jahre zurück, vor allem in die “Sixties”, und zugleich auch in unsere Gegenwart. Das Ankommen in der jungen Stadt und den Aufbruch in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg spiegelt die Ausstellung im Stadtmuseum wider. Hier zeigen beispielsweise ein Stadt-Modell, Fotos und Wohnungsgrundrisse die Umsetzung stadtplanerischer Ideen.

Arbeits- und Alltagsgegenstände wie ein VW-Schweißer-Anzug, ein mit einem Bezug für einen VW-Käfer-Sitz gestalteter Cocktailsessel oder ein beim Abschlussball der Tanzschule Giebel getragenes Kleid erzählen vom Leben der Wolfsburger*innen und von Formen der sich erst ausbildenden Identität der Menschen in ihrer neuen Heimat.   In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts endet die karge Nachkriegszeit zwischen Baracken. Endlich muss es nicht mehr vor allem um Arbeit, Brot und das Dach über dem Kopf gehen. Wolfsburg wird in den 1960ern insgesamt urbaner, steuert auf die Verwandlung in eine Großstadt zu. Gleichzeitig weitet sich besonders für die jungen Wolfsburger der Horizont. So erzählt Gundula Zahr auf ihrem Rundgang durch die Dauerausstellung des Stadtmuseums von neuen Stadtquartieren und Treffpunkten, von “heißer” Musik, politischen Aufbrüchen und den Italienern, die, zunächst nur als Arbeiter gerufen, bis heute unserer Stadt prägende Seiten verleihen. Im Mittelpunkt steht vor allem der Alltag in der damals noch sehr jungen Stadt: die den Tagesablauf taktende Arbeit, der Kultur- und Kunstgenuss am Feierabend und der Freizeitspaß im neuen Kulturzentrum zum Beispiel.  

Foto: oh/Stadtmuseum im M2K Wolfsburg

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