Ihren internationalen Studentenwettbewerb mit dem Titel "Wolfsburg Award for urban vision" lobt die Stadt Wolfsburg alle zwei Jahre aus.

Ideen für das Wolfsburg von morgen und übermorgen

Ihren internationalen Studentenwettbewerb mit dem Titel „Wolfsburg Award for urban vision“ lobt die Stadt Wolfsburg alle zwei Jahre aus. Auch 2022 sind Master-Studierende aus den Fachgebieten Städtebau und Stadtplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, Denkmalpflege sowie Freie Kunst wieder aufgerufen, ihre Visionen für das Wolfsburg von morgen und übermorgen einzureichen.

Das Besondere an dem europaweit ausgelobten Wettbewerb ist, dass weder die Entwurfsaufgabe, noch ein konkretes Planungsareal vorgegeben werden. Vielmehr sind die Studierenden aufgefordert, sich mit der besonderen Geschichte und Struktur der Stadt auseinanderzusetzen, Potentiale zu ermitteln und eigene Projektideen von der Mobilitätsstrategie bis zum Architekturentwurf zu entwickeln – unabhängig von technischer oder finanzieller Machbarkeit. In den vergangenen Jahren entstand so eine Vielzahl von Ideen, die sich auf innovative Art mit der Stadt auseinandersetzen. Prämiert wurden bisher unter anderem ein Forschungshochhaus am Mittellandkanal, ein Museum auf den Klieversberg, ein gestapeltes Dorf am Nordkopf oder ein Umnutzungskonzept für die denkmalgeschützte Heilig-Geist Kirche.

„Durch die freie Aufgabenstellung und ohne die Einengung durch finanzielle oder technische Scheuklappen, entstehen jedes Jahr wieder Arbeiten, die spannende Impulse für das Weiterdenken der Stadt geben“, bekräftigt Nicole Froberg, Leiterin des Fachgebiets Denkmalschutz und Baukultur. Betreut werden das Wettbewerbsverfahren und die Teilnehmenden vom Forum Architektur der Stadt. „Der Preis bündelt das große Interesse der Hochschulen, sich im Rahmen von Seminaren oder Masterarbeiten mit Wolfsburg auseinanderzusetzen und möchten den Arbeiten eine Anerkennung und Öffentlichkeit geben“, erklärt Esther Orant vom Forum Architektur. Dass Wolfsburg regelmäßig Hochschulthema ist, liegt in seiner besonderen Entstehungsgeschichte begründet: Als eine der wenigen Stadtneugründungen des 20. Jahrhunderts hat Wolfsburg Stadtplanern und Architekten die einzigartige Möglichkeit geboten, die Ideale der Nachkriegsmoderne nahezu mustergültig umzusetzen. Dieses und die enge Verflechtung mit dem Volkswagenwerk bieten für die jungen Planenden noch immer interessante Bedingungen. Die vollständigen Auslobungsunterlagen lassen sich unter www.wolfsburg.de/wolfsburgaward herunterladen. Abgabeschluss wird am 12. August 2022 sein. Die Nominierungen und Auszeichnungen werden im Rahmen eines Festaktes im Dezember 2022 bekannt gegeben und in einer Ausstellung sowie in einer Dokumentation veröffentlicht. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 5.000 Euro.

Foto: oh/ Lars Landmann (Hinweis: Foto wurde vor Beginn der Corona-Pandemie angefertigt)

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