Oberbürgermeister Dennis Weilmann: „Wolfsburg wird helfen!“

Anlässlich einer Solidaritätskundgebung zum Russland-Ukraine-Konflikt sprach Oberbürgermeister Dennis Weilmann heute vor dem Rathaus in Wolfsburg. Er bat die Bürgerinnen und Bürger um Hilfe für die Betroffenen. „Ich rufe Sie alle auf, die Menschen in der Ukraine mit Spenden etwa über die Stiftung Round Table oder weitere Hilfsorganisationen zu unterstützen. Wolfsburg kann helfen, Wolfsburg wird helfen!“, sagte Weilmann, der ebenfalls betonte: „Frieden ist ein hohes Gut. Dafür gilt es alle Kräfte aufzuwenden, damit Frieden für alle Bürgerinnen und Bürger Wolfsburgs und Europas erhalten bleibt – nicht zuletzt für die sichere Zukunft unserer Kinder.“
 
Treffen mit der ukrainischen Gemeinde
Kurz vor der Solidaritätskundgebung hatte es bereits ein erstes Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der ukrainischen Gemeinde in Wolfsburg gegeben. Mit ihnen besprachen Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Stadträtin Iris Bothe erste Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe durch die Stadt für diejenigen, die von der kriegerischen Auseinandersetzung vor Ort betroffen sind oder aktuell davor fliehen müssen.
 
Mayors for Peace-Flaggen vor dem Rathaus gehisst
Bereits am Mittag hatte Weilmann gemeinsam mit der Wolfsburger Bürgermeisterin Angelika Jahns, den Bürgermeistern Andreas Klaffehn und Ingolf Viereck sowie dem Ratsvorsitzenden Ralf Krüger auf dem Rathausvorplatz Flaggen des Mayors for Peace-Netzwerkes und zwei Europaflaggen gehisst. Damit will die Stadt Wolfsburg ein Zeichen für den gemeinsamen Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt in Europa setzen.
 
In Wolfsburg leben Bürger aus über 150 Nationen. Seit Jahrzehnten wohnen auch Menschen mit ukrainischen und russischen Wurzeln friedlich in Wolfsburg zusammen. Zudem hält Wolfsburg seit über 30 Jahren freundschaftliche Beziehungen zur russischen Partnerstadt Togliatti, die auch weiterhin gepflegt werden sollen. Laut Bevölkerungsbericht 2022 der Stadt lebten zum 31. Dezember 2021 insgesamt 452 Menschen mit der Staatsangehörigkeit der Russischen Föderation und 180 Menschen mit der ukrainischen Staatsangehörigkeit in Wolfsburg.
 
Foto: oh/jorono

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