Nicht schlecht staunten zwei Polizeibeamte, als sie am Sonntagmittag einen Einsatz in die Gleiwitzer Straße erhielten.

Eine 60 Jahre alte Fahrzeugführerin war dort beim Ausparken mit ihrem Skoda Fabia rückwärts gegen eine Straßenlaterne gefahren.
Dies teilte sie der Polizei um 11.48 Uhr über Notruf mit. Dabei erwähnte sie beiläufig, dass ihr der Unfall bereits um 09.30 Uhr passiert sei, sie aber wichtigere Dinge zu erledigen gehabt habe und wegen des Unfalls “nur mal Bescheid sagen wolle”. Allerdings käme ihr eine Unfallaufnahme am Sonntag durch die Polizei total ungelegen.
Die Beamtin am Notruftelefon machte der Anruferin klar, dass sie am Ort auf die Polizei warten solle.
Die wenige Minuten später eintreffende Streifenbesatzung stellte vor Ort einen stark beschädigten Skoda, sowie eine leicht beschädigte, schräg stehende Straßenlaterne fest und trafen auf die 60-jährige Unfallverursacherin.
Bei der anschließenden Unfallaufnahme bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch in der Atemluft der Autofahrerin. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest brachte 2,78 Promille ans Tageslicht. Der Skoda-Fahrerin wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf 1.600 Euro belaufen. Die 60-Jährige erwarten nun Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Verkehrsunfallflucht.
Foto: oh/TechLine

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