Den weltweiten Opfern von Krieg und Gewalt gedenken – aus diesem Grund wird am Sonntag, 14. November, der Volkstrauertag begangen.

Schüler der Eichendorffschule im Wahlpflichtkurs Friedenspolitik erarbeiten Inhalte für die Karte zu Erinnerungsorten.

Digitale Karte zu Erinnerungsorten in Wolfsburg wurde erweitert

Den weltweiten Opfern von Krieg und Gewalt gedenken – aus diesem Grund wird am Sonntag, 14. November, der Volkstrauertag begangen. Um junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren, richtet die Stadt Wolfsburg seit vier Jahren gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., der städtischen Jugendförderung sowie der Eichendorffschule den Volkstrauertag jugendgerechter aus.
Im diesjährigen Projekt wurde die Erstellung der in 2020 begonnenen digitalen Karte zu den Gedenk- und Erinnerungsorten in Wolfsburg fortgeführt und unter anderem um zwei Videos ergänzt, die die Jugendlichen selber produziert haben.
 
In 2020 wurde mit der digitalen Erinnerungskarte ein Format gewählt, das auch in Zeiten der Pandemie umgesetzt werden konnte. Ziel der Karte ist es, die Gedenk- und Erinnerungsorte in Wolfsburg für alle Bürger*innen zugänglich zu machen. Interessierte finden in der Karte die genauen Positionen, Informationen und nun auch zwei Videos zu den geschichtlichen Hintergründen der besonderen Orte. Die Karte “Erinnerungsorte” inklusive der neuen Videos ist im Geoportal der Stadt Wolfsburg unter https://geoportal.stadt.wolfsburg.de/ zu finden.
 
“In Wolfsburg gibt es einige besondere Erinnerungsorte, die viele Menschen gar nicht kennen. Im Wahlpflichtkurs Friedenspolitik an der Eichendorffschule haben 19 Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe sich intensiv damit beschäftigt”, so Iris Bothe, Vorsitzende der Kreisgruppe Wolfsburg des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. “Mit der Erweiterung der digitalen Karte konnten sie nicht nur ihr historisches Wissen und ihre Medienkompetenz erweitern, sondern machen diese wichtigen Informationen zugänglich für eine lebendige Erinnerungskultur. Mein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten.”
 
Volkstrauertag 2021 wieder mit zentraler Gedenkfeier und Spendensammlung
 
In diesem Jahr wird am Volkstrauertag wieder eine zentrale Gedenkfeier um 11:30 Uhr am Mahnmal am Klieversberg stattfinden. Teilnehmende sind unter anderem Iris Bothe und Kerstin Stackmann, Präsidentin des Internationalen Freundeskreises Wolfsburg e.V., die die diesjährige Gedenkrede halten wird. Die Veranstaltung wird vom Orchester der Stadtwerke Wolfsburg musikalisch begleitet.
Kerstin Stackmann: “Lassen Sie uns unser Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges erweitern, um das Gedenken und um das Verständnis für all jene, die auch heute noch Opfer von Krieg und Verfolgung sind. Lassen Sie uns alles daransetzen, jeden Tag für den Frieden einzutreten und mit offenen Herzen und Armen all jene zu unterstützen, die bei uns Zuflucht suchen.”
 
Den Auftakt zur Haus- und Straßensammlung 2021 geben Wolfsburger Persönlichkeiten, die am Samstag, 13. November, von 11:00 bis 13:00 Uhr in der Fußgängerzone für die Friedensarbeit Spenden sammeln.
Die Stadt Wolfsburg und der Kreisverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberführsorge Wolfsburg e. V. weisen auf weitere stille Kranzniederlegungen am 14. November hin. Diese finden an folgenden Gedenkstätten statt:
 
10:15 Uhr Ehrenmal in Alt-Wolfsburg (Nähe Gießerei/Volkswagen AG)
10:45 Uhr Kriegsgräbergedenkstein auf dem Waldfriedhof
11:00 Uhr Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, Werderstraße
11:15 Uhr Gedenkstein am Laagberg, Breslauer Straße
Foto: oh/Eichendorffschule
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