Vertreter der Städte Baunatal, Braunschweig, Emden, Hannover, Osnabrück und Zwickau trafen sich mit dem Volkswagen-Vorstand im Wolfsburger Rathaus um über die Milliarden-Strafe zu sprechen.

 

Im Hinblick auf die Dieselaffäre musste Volkswagen eine Strafe von einer Milliarde Euro zahlen.

Nun haben sich Vertreter der VW-Standorte auf Einladung  des Wolfsburger Oberbürgermeisters Klaus Mohrs getroffen, um über die Entwicklung zu sprechen. Gemeinsam einigten sie sich, in einem Schreiben an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)  um ein Treffen zu bitten, um über die zu erwartenden Steuerausfälle wegen der Strafzahlung von VW an das Land Niedersachsen zu sprechen. Sie bekräftigten die bereits zuvor gestellte Forderung, dass mit einem Teil der Bußgeldmilliarde gezielt Projekte in den niedersächsischen VW-Standorten gefördert werden, etwa Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder Glasfaser- und 5G-Infrastruktur für autonomes Fahren.

„Dass wir mit Gewerbesteuerschwankungen umgehen müssen, wissen wir. Dies ist jedoch eine besondere Situation: Denn das Land Niedersachsen profitiert von unserem Verlust und hat die Möglichkeit uns zu helfen“, erläutert Klaus Mohrs. „Und das Land sollte auch ein eigenes Interesse daran haben. Schließlich erwartet Volkswagen von uns im Besonderen, dass wir schnell Voraussetzungen für neue Mobilitätslösungen wie autonomes Fahren und E-Mobilität schaffen.“

Fotos: Stadt Wolfsburg – Text: CityLife Medien GmbH

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