Der wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Urgeschichte und Naturwissenschaftliche Archäologie der Eberhard Karls Universität in Tübingen, Dr. Jordi Serangeli hält einen Vortrag über diese Thematik am Mittwoch, 24. Oktober um 19:00 Uhr, im Planetarium Wolfsburg.

Die altsteinzeitliche Fundstelle Schöningen, im Landkreis Helmstedt, bietet dank einer sehr guten Erhaltung und einer langjährigen multidisziplinären und internationalen Forschung einen einmaligen Einblick in die Zeit vor circa 300.000 Jahren in Mitteleuropa. Hier lassen sich parallel zueinander Klima und Umwelt zur damaligen Zeit und das Leben unserer Vorfahren ausgezeichnet erforschen.

Die Vielfalt dieser Natur erscheint uns heute exotisch, wie aus der Phantasie eines Science-Fiction Autors entsprungen. Aber hier, in unserer Region, lebten Nashörner, Elefanten, Löwen und Säbelzahnkatzen in großer Zahl, um nur einige der größeren Säugetiere zu nennen.  Und der Mensch war ein Teil dieser Umwelt.

Ein solcher Blick in die Vergangenheit ist heute besonders wichtig, um die Armut an biologischer Vielfalt in Mitteleuropa und wie es dazu kam, angemessen zu verstehen. Die Fundstelle Schöningen hält uns vor Augen wie „modern“ der damalige Mensch, der sogenannte Homo Heidelbergensis, gewesen ist und wie „primitiv“ wir in manchen unserer Verhaltensweisen heute sind.

Foto: oh/Dr. Jordi Serangeli

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