Neuland und Stadt unterzeichnen Verträge zur Modernisierung und Instandsetzung.

Neuland-Chef Hans-Dieter Brand und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide mit dem Vertrag.

Neuland und Stadt unterzeichnen Verträge zur Modernisierung und Instandsetzung

In den Höfen in Wolfsburg sollen weitere Wohnzeilen saniert werden. Entsprechenden Verträge unterzeichneten jetzt die Neuland Wohnungsgesellschaft und die Stadt Wolfsburg. “Mit diesen Übereinkommen wird der erfolgreich begonnene Sanierungsprozess in den Höfen weiter vorangebracht”, freuten sich Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Nach der Durchführung erster Pilotprojekte zur denkmalgerechten Sanierung der Außenfassaden mit ihren Kastendoppelfenstern und historischen Haustüren kann die Sanierung nun sukzessive fortgesetzt werden. Dabei wurden wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt, die nun die Richtschnur für die weiteren Arbeiten vorgeben.
Folgende Wohnzeilen werden nun angegangen: Immermannhof 1 bis 5, Immermannhof 2 bis 6, Immermannhof 7 bis 10, Schillerstraße 1 bis 13 und Schillerstraße 15 bis 19. Auf dem Plan stehen die Aufarbeitung der Kastendoppelfenster, der Treppenhausfenster, der Hauseingangs- und Kelleraußentüren, aber auch der Putzfassaden mit den Gewändern der Hauseingangstüren und der Treppenhäuser mit den Wohnungseingangstüren. Begonnen werden soll mit den Arbeiten in 2022.
Mit den jetzt unterzeichneten Verträgen werden insgesamt fast 700.000 Euro Städtebauförderungsmittel eingesetzt. Davon trägt die Stadt Wolfsburg ein Drittel. Der finanzielle Aufwand der Neuland ist ungleich höher. Die geschätzten Gesamtbaukosten liegen bei gut zwei Millionen Euro. Die entsprechenden Fördermittel werden gewährt, um den denkmalpflegerischen Mehraufwand auszugleichen. Um hierfür das richtige Maß zu finden, wurde eine sogenannte Modernisierungsrichtlinie aufgestellt und durch den Rat der Stadt im Dezember 2019 beschlossen.
“Der Aufwand ist es wert”, finden Brand und Hirschheide. Die Höfe seien nicht nur ein beliebtes Wohngebiet, sondern auch ein baukulturelles Erbe, was es zu schützen, zu erhalten und in die Zukunft zu führen gelte.
Foto: oh/Stadt Wolfsburg

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