Der Auftakt zum Welt-Alzheimertag erfolgt am Dienstag, 21. September, um 14.30 Uhr im Föhrenkrug in Wolfsburg mit Franz Müntefering, der Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ist.

 
Diese spricht die vielfältigen Themen der älter werdenden Generationen an und gibt Impulse für Gestaltungsmöglichkeiten. Franz Münteferings Anliegen in der BAGSO ist ein gesundes und aktives Älterwerden. Die BAGSO ist in die Nationale Demenzstrategie auf Bundesebene eingebunden. Vor diesem Hintergrund zeigt sich, welchen seniorenpolitischen Stellenwert diese Erkrankung in den letzten Jahren erhalten hat.
“In den vergangenen Monaten war es besonders für demenziell Erkrankte und deren Angehörige sowie nahestehende Personen eine große Herausforderung, Kontakte aufrechtzuerhalten oder Aktivitäten und Therapien wahrzunehmen. Mit der Impfkampagne und den aktuellen niedrigen Inzidenzzahlen können nun wieder Informationsveranstaltungen, Beratungen, Entlastungs- und aktivierende Angebote für Erkrankte und pflegende Angehörige begonnen werden”, erklärt Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum, Sport.

Die gesellschaftliche Bedeutung vermittelt der Vortrag von Müntefering mit dem Titel “Demenz 2030 – gesellschaftliche Herausforderung und kommunale Verantwortung”. Die Krankheit Demenz verläuft individuell sehr unterschiedlich, ist bisher noch nicht zu heilen und stellt meist eine Herausforderung im Pflegealltag dar. Von daher ist es wichtig, sich mit der Erforschung von Ursachen, den Behandlungsmöglichkeiten, der Förderung einer möglichst langen Selbständigkeit durch entsprechende Unterstützungs- und Versorgungsangebote zu befassen. Der Senioren- und Pflegestützpunkt hat ein Programm rund um den Welt-Alzheimertag erarbeitet, das die Botschaft “Lebensfreude trotz(t) Demenz” wiederspiegelt. Neben der Filmvorführung “Honig im Kopf” finden sich unterschiedliche Angebote wieder. Dazu gehören ein musikalisches – “Musik als Brücke zur Welt”, ein tierisches – “Esel, Pudelhuhn und Co. – tierische Erinnerungen wecken” und ein sportliches – “Bewegung und Demenz”. Es können über Schnupperstunden neue Angebote kennengelernt werden.
Der Veranstaltungsmix entstand in Zusammenarbeit mit der Barmer, der Ambulanten Krankenpflege Bettina Harms GmbH, dem städtischen Klinikum, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Wolfsburg, dem Sozialpsychiatrischen Verbund und der Volkshochschule Wolfsburg. Durch die Unterstützung der Margarete-Schnellecke-Stiftung können die Veranstaltungen kostenlos angeboten werden.

“Es ist ein städtisches Anliegen, für die Bedürfnisse und Erfordernisse von Erkrankten und Angehörigen sowie in einem demenzfreundlichen Umfeld ansprechbar zu sein”, bekräftigt Stadträtin Monika Müller. So gäbe es bereits Angebote, die kontinuierlich ergänzt werden. Zwei Beratungsstellen, zum einen die Gerontopsychiatrische Beratungsstelle AGE in der Laagbergstraße 24 sowie der Senioren- und PflegeStützpunkt im Rathaus stehen für Erkrankte und Angehörige zur Verfügung. Eine Zusammenfassung der Beratung-, Entlastungs- und Unterstützungsleistungen findet sich in der städtischen Broschüre “Nicht vergessen! – Wegweiser für Menschen mit Demenz und Angehörige”. Die Broschüre ist im Internet einsehbar unter wolfsburg.de/publikation-senioren. Das Heft ist ebenso im Senioren- und PflegeStützpunkt erhältlich.
Aufgrund der Corona Vorgaben gilt für die Veranstaltungen eine vorherige Anmeldung. Nähere Informationen unter Senioren- und PflegeStützpunkt, Telefon (05361) 28-2848, oder per Mail anseniorenservicebuero@stadt.wolfsburg.de beziehungsweise oder pflegestuetzpunkt@stadt.wolfsburg.de.

Abb.: oh/Stadt Wolfsburg
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