Am 8. Oktober startet die neue Ausgabe der „Woche des Sehens“. Die Woche des Sehens ist eine bundesweite Aufklärungskampagne.

Der „Welttag des Sehens“ ist einer der Höhepunkte der „Woche des Sehens“ und findet in diesem Jahr am 10. Oktober statt. Mit seiner Hilfe soll bis 2020 jede heilbare oder vermeidbare Blindheit überwunden werden. Ferner wird auf die Bedeutung des Sehvermögens hingewiesen.

Am 8. Oktober startet die neue Ausgabe der „Woche des Sehens“.

Die Woche des Sehens ist eine bundesweite Aufklärungskampagne, die seit dem Jahr 2002 jährlich im Oktober stattfindet. Die Aktionswoche bis zum 15. Oktober bietet Augenoptikern und Optometristen Gelegenheit, rund um die Themen Sehen, Blindheit und Augenkrankheiten zu informieren und sich als Problemlöser bei Beeinträchtigungen zu präsentieren. Höhepunkte sind in jedem Jahr die zwei internationalen Aktionstage „Welttag des Sehens“ und „Tag des weißen Stockes“.

Der „Welttag des Sehens“ findet jedes Jahr jeweils am zweiten Donnerstag im Oktober statt – im Jahr 2019 somit am 10. Oktober. Der Welttag des Sehens (World Sight Day) macht auf das weltweite Aktionsprogramm „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“ aufmerksam. Ziel dieser Kampagne ist es, bis 2020 jede heilbare und vermeidbare Blindheit zu überwinden. Die Augenheilkunde ist ein besonders innovatives Fach in der Medizin. Mit modernen Methoden gelingt es heute immer besser, Augenkrankheiten früh zu erkennen und wirksam zu behandeln. Jede Innovation weckt die Hoffnung, das Augenlicht der Patienten zu erhalten oder es ihnen sogar zurückzugeben. Chancen und Risiken neuer Entwicklungen müssen abgewogen werden. Der Tag des Sehens macht auf die Bedeutung des Sehvermögens sowie auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam. Insgesamt gibt es derzeit rund 36 Millionen blinde Menschen weltweit. Der Initiator des Aktionstages ist die Weltgesundheitsorganisation.

Die Diagnose einer Augenkrankheit, die zu einer Sehbehinderung, eventuell sogar zur Blindheit führen wird, ist in aller Regel ein Schock. Doch heute muss ein Sehverlust nicht automatisch auch den Verlust von Lebensqualität bedeuten. Mit gezielter Unterstützung können sehbehinderte und blinde Menschen im Privaten wie im Beruflichen ein selbstbestimmtes Leben führen. „Nach vorne schauen“ heißt passend dazu das Thema der diesjährigen Woche des Sehens, in der u.a. Selbsthilfeorganisationen zeigen, welche Chancen sich bieten, auch wenn das Augenlicht nachlässt. Am 15. Oktober findet zudem der „internationale Tag des weißen Stockes“ statt. An diesem Tag fordern die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland zu mehr Rücksicht auf. Sie weisen dabei auf die Bedeutung von Bodenleitsystemen hin, die mit dem Stock ertastet werden und im öffentlichen Raum zur Orientierung dienen. Das Motto: „Bitte Weg frei!“ (ts)

Fotos: oh/pixabay.com

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