Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg empfangen am Sonntag im heimischen AOK-Stadion den MSV Duisburg zum Bundesliga-Duell. Auf dem Weg zum möglichen Triple sollte der Abstiegskandidat kein Stolperstein für die Wölfinnen sein. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

„Wölfinnen“ mit viel Selbstvertrauen gegen Duisburg: Auf dem Weg zum möglichen Triple haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Donnerstagabend einen großen Schritt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch gewann im AOK-Stadion das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Slavia Prag mit 5:0 (3:0). Bei besserer Chancenverwertung wäre ein zweistelliger Sieg gegen den tschechischen Meister nicht unverdient gewesen. So wirbelten die Wölfinnen die Abwehrreihe von Prag durcheinander.

„Wir wollten von Anfang an das Tempo hochhalten – und das ist uns ganz gut gelungen. Unterm Strich haben wir dem Gegner kaum Raum gelassen“, sagte Lerch anschließend. Das Rückspiel beim Tabellenführer der tschechischen Liga wird am kommenden Mittwoch (18:00 Uhr) ausgetragen. Sollten die VfL-Frauen das Halbfinale (21. 28. April) erreichen, lautet der Gegner entweder Montpellier HSC oder LFC Chelsea. Die Londonerinnen gewannen am Mittwoch in Frankreich die erste Begegnung mit 2:0. Doch auch mit einem Erfolg im bedeutendsten europäischen Wettbewerb wäre der Hunger auf Titel nicht gesättigt. Beim VfL träumen sie von einer perfekten Saison – dem Gewinn des Triples. „Wir wollen so viele Titel wie möglich holen“, hatte die dänische Nationalspielerin und VfL-Mittelfeldspielerin Pernille Harder vor dem ersten Duell mit den Slavia-Frauen gesagt und damit ein Stück weit vom zweiten Titel-Triple nach 2013 geträumt. Schließlich ist der Double-Sieger des vergangenen Jahres außer in der Champions League auch noch im DFB-Pokal (Halbfinale gegen die SGS Essen) vertreten und will die nächste deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Im DFB-Pokal war zuletzt durch ein 2:1 gegen den SC Sand der Einzug ins Halbfinale gelungen und in der Bundesliga sind die Aussichten der Niedersachsen als Tabellenführer derzeit ebenfalls optimal. Aktuell führt der VfL die Bundesligatabelle mit drei Punkten Vorsprung vor Bayern München an und hat ein Spiel weniger bestritten als der Vizemeister des vergangenen Jahres. An Selbstvertrauen mangelte es also nicht, zumal VfL-Trainer Lerch auch die zuletzt angeschlagenen Spielerinnen Lara Dickenmann und Harder in die Startelf beordern konnte. Am Sonntag (25. März) muss der MSV Duisburg um 14:00 Uhr im AOK-Stadion in Wolfsburg antreten. Alles andere als ein deutlicher Heimsieg für den VfL gegen den Abstiegskandidaten wäre in der derzeitigen Verfassung schon eine Überraschung.

Foto: oh/VfL Wolfsburg

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