Wolle hilft auch!

In der Turnhalle der BBS wurden fürs das Projekt “Wolle hilft auch!” Päckchen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien gepackt. Foto: Stadt Wolfsburg

Die aktuellen Ausgangsbeschränkungen und die Schließung von Schulen und Kindergärten stellen Familien und Alleinerziehende in Wolfsburg vor große Herausforderungen.

Die Welt der Erwachsenen wurde förmlich auf den Kopf gestellt, alle bisherigen Abläufe und Gewohnheiten durchbrochen. Die gegenwärtig sozial zugespitzte Situation, verbunden mit Unsicherheit und teilweise Perspektivlosigkeit, forciert Konflikte – insbesondere in jenen Familien, die bereits vor der Krise wirtschaftlich oder psychosozial belastet waren.
Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Wolfsburg, gemeinsam mit der Margarete-Schnellecke-Stiftung und der Neuland-Stiftung, das Projekt “Wolle hilft auch!” ins Leben gerufen. Der kleine Bär Wolle, vielen Wolfsburger Kindern aus ihrer KITA-Zeit bekannt, wird in den Tagen vor und nach Ostern Kinder aus sozial benachteiligten Familien mit einem kleinen Päckchen überraschen. Es beinhaltet ein paar Dinge, mit denen die Kinder die Zeit der Kontaktbeschränkungen kreativ überbrücken können.
“Gerade für Kinder ist die aktuelle Situation schwer verständlich, bedrückend und oft von Langeweile geprägt”, stellt Stadträtin Iris Bothe fest. “Kinder und Jugendliche sind aufgrund der derzeitigen Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen in ihrer Autonomie und ihrer Bewegungsfreude gehemmt. Gerade sozial benachteiligte Familien sind hier besonders betroffen, da es oft an Beschäftigungsmöglichkeiten wie Spielsachen, Mal- und Bastelutensilien oder Büchern fehlt.”
In den kommenden Tagen werden knapp 700 Pakete in ganz Wolfsburg verteilt. Das Kinder- und Jugendbüro wird dabei tatkräftig durch den Geschäftsbereich Schule der Stadt Wolfsburg und den Schülertransportdienst unterstützt, der sich spontan bereit erklärt hat, die Verteilung der Pakete zu organisieren und die Zustellung zu übernehmen.
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wolfsburg legte bei der Beschaffung der Spiele und Schreibwaren großen Wert auf den Einkauf bei lokalen Einzelhändlern, die begeistert auf die Anfrage reagierten und kurzfristig ihre Mitarbeit und Unterstützung zusagten. Stadtjugendpfleger Gunnar Czimczik dankt allen Mitwirkenden und Unterstützer*innen für das engagierte und entschlossene Handeln: “Es ist schön zu sehen, wie die Menschen in den vergangenen Tagen zusammenrücken und versuchen, die Herausforderungen dieser Zeit gemeinsam zu meistern.” Das Projekt wird aus Spenden der Stiftungen und einzelner Wolfsburger*innen finanziert.
 Foto: oh/Stadt Wolfsburg

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