Die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg hat ihren Flyer "Zahlen, Daten & Fakten" im Jugendhilfeausschuss am 9. März vorgestellt.

Jugendförderung zieht trotz Schließungen im Lockdown positives Fazit für 2020.

Die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg hat ihren Flyer “Zahlen, Daten & Fakten” im Jugendhilfeausschuss am 9. März vorgestellt. In dem jährlich veröffentlichten Flyer wird die Nutzer*innen- und Angebotsstatistik der kommunalen Offenen Kinder- und Jugendarbeit präsentiert. Die aktuelle Statistik zeigt: Das Jahr 2020 stand ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie. Dennoch zieht die Jugendförderung ein insgesamt positives Fazit für das vergangene Jahr.
 
Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration betont: “Kinder- Jugendarbeit übernimmt insbesondere während der Covid-19-Pandemie eine wichtige Rolle im Leben der jungen Menschen. Sie kann die familiäre Situation entzerren und so einen Ort zum Ausgleich und Freunde treffen anbieten. Zum anderen betrachtet die Offene Kinder- und Jugendarbeit die jungen Menschen außerhalb ihrer Rolle als Schüler*innen und ermöglicht selbstbestimmte Freizeitgestaltung, die beim Wegfall der Hobbys aktuell für junge Menschen von zentraler Bedeutung ist”.
 
Die Jugendförderung zieht ein insgesamt positives Fazit für das vergangene Jahr. Die Kinder- und Jugendeinrichtungen erfreuten sich auch 2020 wieder großer Beliebtheit und Akzeptanz: 26.485 Besucher*innen verzeichneten die Freizeitheime, Jugendzentren und -häuser sowie Jugendtreffs im Laufe des Jahres. Dabei haben sich die Nutzer*innenzahlen in den 18 Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Vergleich zum Jahr 2019 um 50 Prozent reduziert. Die Einrichtungen arbeiten in der Corona-Pandemie nach einem individuellen Hygienekonzept, es darf sich nur eine stark begrenzte Anzahl von Jugendlichen gleichzeitig dort aufhalten. Unter diesen Umständen ist die Gesamtzahl der Besucher*innen dennoch als Erfolg zu verbuchen.
 
Hier zeigt sich noch eine weitere deutliche Veränderung im Vergleich zu 2019: Bei der “Offenen Tür” konnte ein deutlicher Anstieg der Nutzer*innen in den Altersgruppen von 10 bis 13 Jahren und 14 bis 17 Jahren verzeichnet werden. Die Zahlen machen deutlich, dass gerade Teens während der Pandemie einen Ort außerhalb der eigenen Wohnverhältnisse und zum Freunde treffen brauchen. Auch während der Schließzeiten gab es vielfältige Projekte, wie etwa das Anbieten alternativer Lernorte für Schüler*innen, die Nachbarschaftshilfe “Wir helfen” in Kooperation mit dem Stadtjugendring Wolfsburg e.V. und dem VfL Wolfsburg, das Projekt “Wolle hilft auch”, die Aktion #ideenfürzuhause auf dem Familienblog Wolfsburg sowie die Übernahme der Angebote der Wolfsburger Tafel durch die aktive Fanszene und das städtische Fanprojekt.
 
Daneben erlebten vor allem Angebote mit einem Sport- und Bewegungsschwerpunkt durch die Corona-Pandemie einen deutlichen Anstieg. Die Herausforderung besteht nun darin, gerade die digitalen Angebote weiter auszubauen und dabei die Präsenzmöglichkeiten in den Einrichtungen nicht zu vernachlässigen. Es gilt, eine hybride Jugendarbeit auf den Weg zu bringen, die die Präsenz- und Digitalen-Veranstaltungen miteinander verbindet. Christoph Block, kommissarischer Stadtjugendpfleger, sieht die Jugendförderung gut aufgestellt für das Jahr 2021, um während der pandemischen Lage weiterhin Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen. Weitere Informationen und der Flyer “Zahlen, Daten & Fakten” finden sich ab sofort auf wolfsburg.de/jugendfoerderung unter “Veröffentlichungen” zum Download.
 
Flyer: oh/Stadt Wolfsburg

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