Freitag, März 1Nachrichten rund um Wolfsburg
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Kurznachrichten aus dem Rathaus

Ein leerstehendes Ladenlokal im Westhagener Einkaufszentrum dient als temporärer Seminar- und Ausstellungsraum.

Weihnachtliche Melodien, Vorfahrtsregelung geändert, Rechercheergebnisse präsentiert, Kurse Babyschwimmen

Weihnachtliche Melodien vom Rathaus 

Weihnachtliche Töne stimmt das Glockenspiel am Rathaus in Wolfsburg wieder ab Sonntag, 3. Dezember, an. Von diesem Tag um 8 Uhr an bis zum 27. Dezember, um 20 Uhr, werden statt der normalen Lieder dann wieder Advents- und Weihnachtsmelodien die Bürger und Gäste der Stadt erfreuen. Entworfen wurde das Glockenspiel von Professor Erich Fritz Reuter aus Berlin. Geliefert und montiert wurde es 1957 durch die Firma Eduard Korfhage & Söhne aus Melle. Es umfasst 24 Bronzeglocken mit einem Gewicht von insgesamt 3.000 Kilogramm. Die größte Glocke bringt es auf rund 350 und die kleinste immerhin noch auf acht Kilogramm. 

Die Auswahl der Melodien erfolgte 1956 im Zuge eines Preisausschreibens unter Beteiligung der Wolfsburger Bürger. Den ersten Preis erhielt damals Louis Kummer, der drei der seinerzeit insgesamt fünf Melodien vorschlug und darüber hinaus umfangreiche Ausführungen zu diesen einreichte. 

Anfangs wurden die Melodien von einem Lochband durch eine elektro-mechanische Steuerung abgespielt. Eine Elektronik hat das alte System im Jahr 2001 abgelöst. Heute werden die Melodien auf elektronischen Chips gespeichert und sind per Schaltuhr in beliebiger Reihenfolge abrufbar. Seit der letzten Komplettsanierung im Jahr 2012 sind die Lieder elektronisch gespeichert und deren Wiedergabe erfolgt prozessorgesteuert. 

In der Advents- und Weihnachtszeit sind den Tag über folgende Klänge zu hören: 8 Uhr Macht hoch die Tür, 10 Uhr Leise rieselt der Schnee, 11 Uhr Süßer die Glocken nie klingen, 12 Uhr Fröhliche Weihnacht überall, 13 Uhr Kommet ihr Hirten, 14 Uhr Zu Bethlehem geboren, 15 Uhr O du fröhliche, 16 Uhr Tochter Zion, freue dich, 18 Uhr Macht hoch die Tür und 20 Uhr Stille Nacht, heilige Nacht. 

Weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt unter wolfsburg.de/glockenspiel abrufbar. 

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Weitere Änderung der Vorfahrtsregelung 

Erneut angepasst wurde jetzt die Vorfahrtsbeschilderung in der Hattorfer Straße, im Feldscheunenweg und Im Dorfe in Mörse. Mit der letzten Anordnung waren bereits einige Verkehrszeichen abgenommen worden, sodass sich erste Rechts-vor-Links-Regelungen ergaben. Dieses geschah aus Gründen der Verkehrsberuhigung. Nach weiterführender verkehrsrechtlicher Prüfung wurden nun weitere Schilder abgenommen. Dadurch ändern sich die Vorfahrtsregel erneut.  

Im Einzelnen wurden die Vorfahrtsbeschilderungen an den folgenden Kreuzungen entfernt: Ostlandstraße-Feldscheunenweg in beiden Richtungen, an der Einmündung Kleekamp-Hattorfer Straße und in der Nebenstraße Im Dorfe an der Zufahrt zur Kindertagesstätte Am Gutspark.  

Die aus der Zufahrt der Kita ausfahrenden Fahrzeuge auf die Straße Im Dorfe waren auch vor der Beschilderung nicht vorfahrtberechtigt und sind es nach deren Entfernung auch weiterhin nicht. Für alle anderen genannten Straßen gilt das nicht. Somit gilt für die gesamte Ortsdurchfahrt (Feldscheunenweg und Hattorfer Straße) rechts vor links an jeder Kreuzung.  

Dementsprechend werden weiterhin alle Fahrzeugführer insbesondere unmittelbar in der Zeit nach der Änderung um Vorsicht, Achtsamkeit und vorausschauendes Fahren gebeten.  

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Studierende präsentieren Rechercheergebnisse 

Rund 50 Studierende der Technischen Universität Braunschweig beschäftigen sich seit Anfang November im Rahmen eines Studienprojekts intensiv mit Westhagen. Unterstützt durch das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg und das Stadtteil- und KulturHausmanagement Westhagen haben die Studierenden und Lehrenden des Instituts für die Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt mit Professorin Tatjana Schneider auf ganz unterschiedlichen Wegen den Stadtteil erforscht.

In ihrem temporären Seminarraum im Westhagener Einkaufszentrum haben sie Interviews mit Einwohnenden geführt, sich mit Politik und Verwaltung ausgetauscht und Kontakte zu lokalen Initiativen geknüpft. Auf Spaziergängen durch den Stadtteil wurde nicht nur die gebaute Umwelt betrachtet, sondern auch der Blick gerichtet auf Westhagen als Ökosystem.

Bevor es zur weiteren Bearbeitung zurück an die Hochschule geht, wollen die Studierenden ihre gesammelten Eindrücke mit den Westhagener*innen teilen. Deshalb laden sie am Montag, 4. Dezember, ab 17 Uhr hierfür zu Gesprächen bei Apfelpunsch sowie zu einer Ausstellung der Zwischenergebnisse im Einkaufszentrum Westhagen, Hallesche Straße 40 a, ein.  

Für Februar 2024 ist eine öffentliche Präsentation der Arbeitsergebnisse, ebenfalls in Westhagen, geplant, bevor das Projekt im Sommersemester in seine zweite Phase geht.      

 

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Neue Kurse Babyschwimmen

Im Lehrschwimmbecken in Heiligendorf werden zwei neue Babyschwimmkurse angeboten. Die Kurse finden ab dem 17. Januar 2024 immer mittwochs um 9.30 Uhr und um 10 Uhr statt und richten sich an Babys im Alter von fünf bis zwölf Monaten. Eine Kurseinheit dauert 30 Minuten und kostet 8,50 Euro.

 

Spezielle Übungen und der Einsatz von Spielgeräten regen dazu an, dass sich die Kleinsten, mit ihren Eltern, mit viel Spaß durch das Wasser bewegen. Die Freude am nassen Element steht im Vordergrund. Babyschwimmen wirkt sich außerdem positiv auf die körperliche Entwicklung des Kindes aus.

 

Verbindliche Anmeldungen (Name des Kindes, Geburtsdatum und Telefonnummer) nimmt der Geschäftsbereich Sport unter folgender E-Mail-Adresse entgegen: baeder-kurse@stadt.wolfsburg.de.

Foto: Stadt Wolfsburg