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NDR Radiophilharmonie Hannover und Frank-Peter Zimmermann im Scharoun Theater

Frank-Peter Zimmermann. Foto: oh/© Irène Zandel

Zu Lebzeiten international geschätzt als Komponist , Dirigent und Pädagoge, spielt Nikolai Tcherepnin in der Musikgeschichte nur eine marginale Rolle. Das 1896 entstandene symphonische Prélude zum Schauspiel „La Princesse Lointaine“ ist ein Jugendwerk Tcherepnins, in der die Einflüsse von Tschaikowsky und Rimsky-Korsakow noch sehr deutlich sind.

Das „Concerto Gregoriano“ ist Respighis drittes Violinkonzert und spiegelt seine neu gefundene Liebe zur Gregorianik nach 1920 wider. Die Musik ist von einer faszinierenden Originalität gekennzeichnet, mit einzigartiger Melodik, Harmonik sowie sensibel ausgehörten Klangfarben. Rachmaninow komponierte seine ursprünglich als Ballett gedachten „Sinfonischen Tänze“, sein letztes vollendetes Werk, 1940 in Amerika. Sein „letzter Funke”, wie er sie liebevoll nannte, war eine Rückschau auf sein eigenes Leben in den Farben romantischer Stimmungsmalerei.

Der 1965 in Duisburg geborene Frank-Peter Zimmermann zählt zu den führenden Geigern unserer Zeit. Für seinen unverwechselbaren Ton, seine tiefe Musikalität und seinen scharfen Intellekt gepriesen, arbeitet er seit mehr als drei Jahrzehnten mit allen bedeutenden Orchestern und renommierten Dirigent:innen der Welt zusammen. Zimmermann spielt auf der Violine „Lady Inchiquin” von Antonio Stradivari (1711).

Solist: Frank-Peter Zimmermann, Violine
Musikalische Leitung: Stanislav Kochanovsky

Programm:
Alexander Tcherepnin: „La Princesse Lointaine“, Ouvertüre op. 4
Ottorino Respighi: Concerto gregoriano für Violine und Orchester
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45


20:00 Uhr

Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Christian Edelmann, Cellist)