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Nordsteimker Straße: Alle rein, keiner raus

Verkehrsregeln für zweiten Bauabschnitt – Entlastung für den Steimker Berg

Neuer Bauabschnitt, neue Verkehrsregeln: Ab Montag, 25. März, bis einschließlich 31. Mai ändern sich die Verkehrsregelungen rund um die Nordsteimker Straße. Die neue Verkehrsführung bringt dabei eine große Entlastung für die Bewohner*innen des Steimker Bergs mit sich. Denn: Die Baustelle rückt ein ganzes Stück stadteinwärts, beginnt dann bereits kurz hinter dem Walter-Flex-Weg und erstreckt sich bis hinter die Straße Unter den Eichen. Daraus folgt, dass die Nordsteimker Straße vom Berliner Ring kommend stadtauswärts nur noch ein kurzes Stück bis zum Walter-Flex-Weg befahrbar ist. Dafür müssen nun alle – auch die Anlieger*innen des Steimker Bergs – die ausgeschilderte Umleitung über die Dieselstraße, L 290 und K 111 nehmen. Stadteinwärts bleibt die Einbahnstraßenregelung bestehen. Wer im Steimker Berg startet und in Richtung Nordsteimke fahren möchte, kann ausschließlich über den Ahornweg auf die Nordsteimker Straße abbiegen.

„Die Verkehrsführung des zweiten Bauabschnitts führt zwangsläufig auch dazu, dass alle, die aus der Innenstadt stadtauswärts fahren wollen, die Umleitung nehmen müssen“, fasst Oliver Iversen, Leiter Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination, zusammen. „Damit entspannt sich das Verkehrsaufkommen im Steimker Berg auch wieder. Wir liegen sehr gut im Zeitplan und ab August wird der Verkehr wieder normal fließen können.“

Durch die Baustelle ist die Belastung von Anlieger*innen und Verkehrsteilnehmenden der Nordsteimker Straße in diesen Tagen groß. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen und der erste Bauabschnitt nahezu umgesetzt ist. Ab 25. März geht es dann verstärkt im zweiten Bauabschnitt weiter. An dieser Stelle appelliert die Stadtverwaltung erneut an alle Verkehrsteilnehmenden, sich an die entsprechenden Vorgaben zu halten und die Umleitungsstrecke zu fahren, um die Wohngebiete nicht zu belasten.

Bestmögliche Verkehrsführung gewählt

Großer Kritikpunkt der bisherigen Verkehrsführung war, dass als Reaktion auf die Sperrungen ein Teil des Ausweichverkehrs verbotener Weise durch den Steimker Berg geflossen ist – dieser war und ist aber nur für den Anlieger*innen-Verkehr freigegeben. Die Verkehrsführung wurde so gewählt, da sich geprüfte Alternativen als noch ungünstiger herausgestellt haben. Die Einbahnstraßenregelung ist insofern ohne Alternative, als dass der Platz auf der Nordsteimker Straße begrenzt ist und dieser sowohl für die Materiallagerung als auch als Sicherheitsabstand der Bauarbeiter*innen benötigt wird. Daneben wurde der Einsatz einer Ampel geprüft und der daraus resultierende Verkehrsfluss berechnet. Das Ergebnis: eine Überlastung des Berliner Rings und nachfolgender Knotenpunkte durch den sich zurückstauenden Verkehr.

Grundsätzlich ist noch einmal hervorzuheben, dass durch die Sperrung einer wichtigen Achse der Verkehr ausweichen muss und die Anzahl der Autos auf anderen Strecken zunimmt. Dieser Effekt lässt sich zwar abmildern, aber nicht gänzlich verhindern. Die ausgewählten Straßen der Umleitung können am ehesten das zusätzliche Verkehrsvolumen aufnehmen.

Sonderlösung für den Busverkehr – Bauabschnitte drei und vier

Für den Busverkehr der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft (WVG) gibt es in der Zeit des zweiten Bauabschnitts eine Sonderlösung, damit der Steimker Berg auch stadtauswärts angefahren werden kann. Einen separaten Hinweis gibt es auch für die Eltern der Kinder aus der Diakonie Kindertagesstätte (Erich-Bammel-Weg). Durch die Sperrung ist ein direktes Anfahren der Kita nur von Süd-Osten über die Nordsteimker Straße und den Erich-Bammel-Weg möglich.

Insgesamt werden die Arbeiten bis in den August andauern. Über die dann aktuell geltenden Verkehrsregeln und Sperrungen in den noch anstehenden Bauabschnitten drei und vier informiert die Stadt Wolfsburg rechtzeitig.

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