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Waldsterben, Hochwasser und Dürren – der Klimawandel: Was kommt da noch auf uns zu?

Baustelle Naturwald_Altes weicht und Neues gedeiht. Foto: phaeno

Bereits vor Jahren wurde darauf hingewiesen , dass die Anzahl der Tropentage im Harz, also Tage mit Temperaturen über 30 °C, zunimmt. 2003 markierte einen Wendepunkt, als der Brocken eine Rekordtemperatur von 28,2 °C erreichte – ein historischer Höhepunkt seit Beginn der Aufzeichnungen. Drei aufeinanderfolgende Tage mit Temperaturen über 25 °C auf dem Brocken waren zuvor noch nie dagewesen. Der Deutsche Wetterdienst erklärte 2003 zum „Superjahr“. Im Jahr 2006 wurde diese Rekordtemperatur erneut übertroffen, und der Juli desselben Jahres war der heißeste, der jemals im Harz verzeichnet wurde.

Seitdem setzen sich die Extreme fort: neue Temperaturrekorde, häufigere Hochwasser, verstärkte Aktivität des Borkenkäfers, sinkende Grundwasserspiegel im Harzvorland und eine teilweise kritische Situation bei den Harzer Talsperren. Das sind nur einige der bereits spürbaren Folgen des Klimawandels, die sich in Zukunft noch verschärfen werden. Es wird offensichtlich, dass die Warnungen der Klimaforschenden nicht ernst genug genommen wurden. Heutzutage sprechen viele Forscher:innen nicht mehr von einem Klimawandel, sondern von einer akuten Klimakrise.

Das Ausmaß des Baumsterbens aus der Luft. Foto: phaeno Dr. Torsten Klaffs

Dr. Friedhart Knolle wirft im science talk einen detaillierten Blick auf die Fakten, Hintergründe und Zukunftsaussichten dieser Thematik, speziell im Mittelgebirge Harz und Niedersachsen. In diesem Vortrag wird er die Zuhörer:innen durch die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels im Harz führen und Möglichkeiten aufzeigen, wie die Gesellschaft gemeinsam dieser Herausforderung begegnen kann.

Der science talk ist eine Kooperation mit Volkswagen und findet

  • am Donnerstag, den 09. Mai 2024,
  • um 18:30 Uhr
  • im phaeno Wissenschaftstheater

statt.

EINTRITT  ZUM VORTRAG FREI.